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Fargo | in den Warenkorbin den Warenkorb

Herausgeber: Süddeutsche Zeitung GmbH
DVD

Stichworte: [Cinemathek] [Komödie] [Kriminalkomödie] [Kunstfilm] [SZ] [Spielfilm] [Süddeutsche Zeitung] [Thriller] [Thriller & Krimi] [VIDEO/Kunst/Fotografie, Film, Video, TV]

FARGO Product Description

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Schwarzer Humor und skurille Typen - genial
Als ich gelesen habe das Fargo" nach einer wahren Begebenheit die sich im Jahre 1987 in Minnesota zugetragen hat gedreht wurde konnte ich es gar nicht glauben. Nun wurde ich aber eines besseren belehrt den dies entspricht nicht so ganz den Tatsachen, was die Coen Brüder mittlerweile auch in einem Interview zugegeben haben. Der Film beweist auch wieder einmal das man für einem großen Film nicht Millionen von Dollars für Effekte ausgeben muss, sondern das es zum Glück immer noch so ist das interessante Typen und eine intelligente Story einen guten Film ausmachen. Wie oft hört man das die Rollen eines Films ideal besetzt sind, was meist auch stimmt, aber hier bei Fargo" trifft dies wirklich zu den alle Typen des Films sind perfekt getroffen. Der bemitleidenswerte und glücklose Autoverkäufer Jerry Lundegard befindet sich in einer finanziellen Misere und beschliesst deshalb zwei Verbrecher zu engagieren die seine Frau entführen sollen. Sein Ziel dabei ist es das er das Lösegeld kassiert welches sein stinkreicher Schwiegervater zahlen soll. Was dabei dann alles schief läuft lässt sich nicht in Worte fassen und ich möchte es auch gar nicht versuchen den Fargo" ist ein Fim den man gesehen haben muss. Die Coen Brüder schufen einen kleinen aber feinen Film der selbst bei den Oscarverleihungen gewürdigt wurde. Die Hauptdarstellerin Frances McDormand erhielt genauso wie das Orginal Drehbuch die begehrte Trophäe. Aber Frances McDormand ist nur eine von vielen genialen Akteuren in Fargo. Den neben Ihr sind unter anderem noch Steve Buscemi (Con Air, Resevoir Dogs), Peter Stormare (Big Lebowski, Jurassic Park 2) und William H. Macy (Psycho 1998, Jurassic Park 3) zu sehen. Von der Filmmusik bis zur schneebedeckten Landschaft die mit Blut getränkt wird, bei Fargo" greift einfach jedes Rädchen ins andere. Wer auf schwarzen Humor, eine gewitze Story und skurille Typen steht für den ist Fargo" Pflicht.
+++++ (ein Amazon Kunde): verstört ins bett
für einen gemütlichen abend, eingelüllt in einer kuscheldecke, wenn es draußen stürmt und schneit... allerdings kann es passieren, dass man nach diesem film etwas verstört ins bett schleicht. die coen-brüder vom feinsten!
+++++ (ein Amazon Kunde): Melancholische Thriller-Groteske
Minneapolis: Autoverkäufer Jerry (William H. Macy) möchte seine neurotische Frau entführen lassen, um sich mit dem Lösegeld aus dem Vermögen des Schwiegervaters seiner finanziellen Probleme zu entledigen. Die beiden Dilettanten, die die Operation für 40,000 Dollar durchführen sollen, geraten in eine Verkehrskontrolle und erschießen einen Polizisten und zwei Zeugen. Jerry tut indes alles, damit weder Polizei, noch andere von der Sache Wind bekommen und der Stiefvater eine Million rausrückt. Der Stiefvater allerdings besteht darauf, das Geld selbst zu übergeben. Der hochschwangeren Polizistin Sophie (Naomie Harris) bietet sich schließlich ein völlig abtruses Puzzle an Leichen und Indizien dar. Langsame Bilder suggerieren Normalität, in der sich Grauen und Spannung ausbreiten können. "Fargo" unterliegt eine ganz eigene Melancholie, die an Lars von Trier-Filme erinnert. Dazu kommt das Lachen, was einem beim trostlosen Eis von Minnesota immer wieder gefriert. Es ist einer der Filme, die perfekt funktionieren, weil die Bilder und die Handlung auf genau das reduziert werden, was nötig ist. Man leidet mit vielschichtigen Figuren mit: dem Loser Jerry, der zerrissenen Polizistin und dem harmloseren der beiden Entführer, alle irgendwie nur Opfer der kuriosen Umstände. Joel Coens Film von 1996 macht aus dem Genre Thriller eine grandiose, melancholische Groteske.
++++ (ein Amazon Kunde): Unverkennbares Meisterstück der Coen-Brüder
"Fargo" gehört wohl zu den Sahnestücken des Films der 90er Jahre. Sowohl ein packender und tadellos gespielter Thriller, der mit einer ordentlichen, ja schon fast übertriebenen Art, schwarzem Humors gespickt ist. Unverkennbar ein Machwerk der Kultregisseure Joel und Ethan Coen, die es einfach meisterlich verstehen einen Thriller von Anfang bis Ende perfekt zu inszenieren. Nur wenigen Regisseuren gelingt es wohl derart perfide Morde mit amüsantem schwarzen Humor zu versehen, ohne daraus einen nicht ernst zu nehmenden Film entstehen zu lassen. Allerdings darf man nicht nur den beiden Regisseuren die Trophäe in die Hand geben, sondern muss auch die, bis in die letzte Nebenrolle einfach herrlich spielenden, Schauspieler erwähnen. Allen vorweg spielt William H. Macy die Rolle des verzweifelten Auto- händlers, der wegen Geldmangels seine eigene Frau entführen lässt, einfach grandios. Doch auch die restlichen Darsteller überzeugen auf ganzer Linie, und bringen die teils absurden Ideen der Coen-Brüder perfekt auf der Leinwand rüber. Allerdings muss man dazu sagen, dass die Originalfassung des Films noch deutlich stärker daher kommt, da hier vor allem durch den dargebotenen "Hinterweltler-Dialekt", die mangelnde Intelligenz der Ortseinsässigen, und somit auch der erzeugte Schwarze Humor, noch deutlicher beim Zuschauer ankommt. Insgesamt ist "Fargo" ein starker Thriller mit witzigen Dialogen und einer spannenden Story. Wer allerdings mit dem eigenwilligen Humor der Coen-Brüder nicht klar kommt, wird wohl eher enttäuscht werden.

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Batman | in den Warenkorbin den Warenkorb

Herausgeber: Süddeutsche Zeitung GmbH
DVD

Stichworte: [Action] [Cinemathek] [Fantasy] [Kunstfilm] [SZ] [Spielfilm] [Süddeutsche Zeitung] [VIDEO/Kunst/Fotografie, Film, Video, TV]

Dank der ambitionierten Vision von Regisseur Tim Burton erfüllte dieser Blockbuster aus dem Jahre 1989 trotz seines eher zusammenhangslosen Drehbuchs die in ihn gesetzten Erwartungen. Dazu wurde dem Mann mit dem schwarzen Cape eine Art Generalüberholung verpasst, die den Verbrechensbekämpfer in seiner Entwicklung zu seinem Pendant aus den gleichnamigen Comics aufschließen ließ. Michael Keaton vermittelt als nachdenklicher "dunkler Ritter" von Gotham City genau die richtige Stimmung, während Kim Basinger die Rolle von Gothams unerschrockener Reporterin Vicki Vale übernimmt und Jack Nicholson den anderen als wahnsinniger, amoklaufender Joker die Schau stiehlt, der die Stadt mit seinem tödlichen Smilex-Gas in seine Gewalt zu bringen plant. Das gefeierte Produktionsdesign, für das der inzwischen verstorbene Anton Furst einen Oscar erhielt, macht Batman zu einem visuellen Erlebnis erster Güte. Gleichzeitig gelingt es Tim Burton auf herausragende Weise, sich dem Batman-Vermächtnis von der düsteren, mythischen Seite zu nähern. Danny Elfmans Filmmusik, die heute zu den absoluten Klassikern gehört, treibt die Handlung mit verwegenem, athletischem Elan an. --Jeff Shannon Aus der Amazon.de-Redaktion
Bei den Werken von Tim Burton wünscht man sich wie sonst nur bei wenigen anderen prominenten Regisseuren der letzten Jahre aufwendig gestaltete DVDs, die außer dem Film noch jede Menge Zusatzmaterial liefern und so einen Blick in seine einzigartige Fantasie ermöglichen. Doch leider gibt es diese definitiven Editionen seiner Filme bisher nicht. Dies ist auch die Schwäche der Batman -DVD, die in Bezug auf den reinen Film sehr sorgfältig gemacht ist, aber sonst nur ein paar Informationen in Form von Textmaterial enthält. --Jeff Shannon Amazon.de DVD-Bewertung

Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): Ein Klassiker aus dem Batman-Universum
Ein Klassiker aus dem Batman-Universum. Regie führte Tim Burton, der Score stammt von Danny Elfman mit Songeinlagen von Prince. Ziemlich \'purple\', mit viel Grün und weißer Schminke, agiert auch Jack Nicholson als Erzschurke Jack Napier/Joker. In die Rolle des flatterhaften Milliardärs Bruce Wayne/Batman schlüpfte Michael Keaton. Beider Subjekt der Begierde ist Kim Basinger, die als Journalistin Vicki Vale durch Gotham City stakt. Jack Palance und Jerry Hall haben Nebenrollen als Gangsterboss und Luxusliebchen. Von der personellen Besetzung nicht gerade schlecht. Aber "Batman" hält nicht ganz, was er verspricht. Die Handlung ist etwas zerschnitten, es kann sich keine durchgehende Story entwickeln; die Geschichte lebt zu sehr von Jack Nicholsons brillanten, mit irrsinnigen Zitaten ("Oh, little song, little dance. Batman\'s head on a lance"). gespickten, Auftritten. Eine seiner Glanzrollen! Wogegen Keaton ziemlich farblos bleibt. Herrlich düster kommt Gotham City rüber, eine nachtschwangere, korrupte Metropolis, die förmlich nach einem zwiespältigen Helden im Fledermausoutfit schreit.
+++++ (ein Amazon Kunde): Beste Comic verfilmung aller zeiten........ !!!!
Tim burtons Batman ist für mich die beste Comic verfilmung aller zeiten, denn bis dahin gab es ausser Superman sowieso überhaupt keine erwähnungswerten comicverfilmungen.Dieser film und dieser stil waren damals 1989 was ganz neues, eine augenweide, man konnte sich an dem joker nicht sattgucken und an batman, seinem fahrzeug seine waffen usw. natürlich auch nicht.Aber der hauptgrund warum batman für mich der bessere comicfilm ist als alle anderen, ist der das batman noch zu 100% ein mensch ohne superkräfte ist im gegensatz zu superman, x-men, spider man usw. Superman wirkt schon fast mehr wie ein science fiction film als comicfilm da er ja auch noch aus dem weltraum kommt und so, aber batman, das düstere gotham city und ihre syndikatsbosse, die korrupte polizei und natürlich der verrückt-geniale, anarchistischer joker der aus jeder pore seines körpers nach ätzender säure trieft ist einfach unübertroffen und man kann sogar in heutigen neuen comicfilmen wie spiderman oder so einige elemente aus tim burtons film sehen die immer noch benutzt werden was bedeutet das dieser geniale comicfilm seiner zeit echt vorraus war !!!!
++++ (ein Amazon Kunde): spannender Beginn der Batman-Reihe
Nach blutigen Auseinandersetzungen innerhalb von Gothams Unterwelt geht Jack Napier (Jack Nicholsen) als neuer Gangsterboss hervor. Napier nennt sich jetzt "Joker", nachdem in einem Kampf mit Batman (Michael Keaton) sein Gesicht verletzt und in eine grinsende Fratze verwandelt wurde. Die Geschichte um Batman weckt das Interesse von Fotografin Vicky Vale (Kim Basinger) und dem Journalisten Alexander Knox, die die "Fledermaus" aufzuspüren versuchen. Der Joker wieder rum findet an Vicky Gefallen und stellt dieser nach, was Batman auf den Plan ruft. Es kommt zum Showdown in Gothams Innenstadt, wo der Joker versucht, die ganze Bevölkerung zu vergiften. Der Film aus dem Jahre 1989 weiß von Beginn an mit seiner atemberaubenden Spannung zu überzeugen. Die Actionszenen sind sehr dynamisch, ohne je übertrieben zu wirken. Michael Keaton, eher auf Komödien und sensible Rollen abonniert, wirkt seltsam deplaziert als kämpfender Superheld. Ich mag Keaton sehr, aber der eher schmächtige Charakterdarsteller wirkt als schlagkräftiger Batman nicht gerade überzeugend. Kim Basingers Rolle bietet kaum Möglichkeit, sich auszuzeichnen. Sie spielt solide. Grandios indes ist der Auftritt von Jack Nicholsen, der einmal mehr einem wahnsinnigen Bösewicht auf beeindruckende Weise Leben einhaucht. Einziger echter Kritikpunkt sind die Tricksequenzen, die für 1989 beinahe peinlich wirken. Zum Vergleich: 3 Jahre später entstand "Jurassic Park"... (205 Wörter)
+++++ (ein Amazon Kunde): Top Film , keine Frage !!!
Batman der Film von 1989 ist ähnlich wie Batman\'s Rückkehr von Tim Burton genial directed worden . Jack Nicholson als der Joker spielt herrlich absurd und böse ! Michael Keaton als Batman ist ein Dunkler Ritter mit Format und Klasse...und Kim Basinger als Jornalistin Vicky Vale spielt unheimlich sexy wie eigentlich in all ihren Filmen der 80ziger & 90ziger Jahre. Was allerdings auffällt , der Film hat schon eine gewisse Partina angesetzt und man kann ihn nur noch schlecht mit dem heutigen Standart an Actionfilmen vergleichen. Damals wurde halt noch echt geschauspielert und die Effekte waren noch echt handgemacht ...was den Film aber durchaus nur noch schöner macht ! Mein Fazit ,das es sich auch hier um die tolle Special Edition handelt , mit super Bonusdisc ...einfach nur kaufen ! Es lohnt sich ! P.S.: Für alle die nicht genug bekommen können und auch mal auf\'m Flohmarkt gehen , es gab diverse Publikationen rund um diesen Film ,als da wären : Ein Roman & einen offizellen Bildband ( im Großformat ) von Goldmann , von Ehapa ein Filmsonderheft ( kein Comic ) & das offizelle Comicalbum von Hethke als Batman Sonderband 1 erschienen ! Das nur mal so am Rande ...

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Der große Diktator | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Charles Chaplin, Paulette Goddard
Herausgeber: Süddeutsche Zeitung GmbH
DVD

Stichworte: [Belletristik] [Cinemathek] [DVD] [DVD-Video] [Erzählungen] [Film] [Komödie] [Komödie, Tragikomödie] [Komödien (DVDs)] [Kunstfilm] [Romane] [SZ] [Slapstick] [Spielfilm] [Süddeutsche Zeitung] [The Great Dictator]

DER GROßE DIKTATOR Product Description

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Wirklich ganz groß...
Chaplins Großer Diktator ist bestimmt eines der satirischen Meisterwerke in der Filmgeschichte. Zum Inhaltlichen ist ja hier auch schon eine Menge gesagt worden. Bei diesem Film ist der ironische Umgang mit einem, zumal zur damaligen Zeit, brandaktuellen Thema bestens gelungen. Die Absurdität und Lächerlichkeit des Faschismus werden hier hervorragend pointiert. Erwähnenswert finde ich noch das Phantasiedeutsch in Hynkels Reden (Schtonk usw.) sowie die Nebenhandlungen in seinem Palast, bei der ständig irgendwelche "Erfinder" ihre "Ideen" vorstellen, das ist alles sehr sehr witzig gemacht und zündet heute noch genauso, wie vor 65 Jahren. Klar, diesen Film muss man gesehen haben. P.S. Ich habe statt Adenoid (was ja so eine Art Krebsgeschwür im Hals ist) immer Alfons verstanden, was ja auch witzig ist..
+++++ (ein Amazon Kunde): komisch und berührend
Chaplin parodiert in diesem Meisterwerk die NSDAP-Diktatur und Adolf Hitler etwa um die Zeit des Anschlusses Österreichs an das Deutsche Reich und der Novemberpogrome 1938. Gedreht wurde der Film 1941, als die USA noch nicht am Weltkrieg beteiligt war, und Hitler den Höhepunkt seiner Macht erreicht hatte. Der Film ist Chaplins erster mit Ton, allerdings gibt es noch vereinzelt Anspielungen und Elemente aus den früheren Stummfilmen. Dabei gelingt ihm eine Vermengung einiger der komischsten, aber auch tragischsten und anrührigsten Szenen, die es in Komödien je gegeben hat. Chaplin spielt in einer Doppelrolle den Diktator Adenoid Hynkel, sowie seinen Doppelgänger, einen jüdischen Barbier, der am Ende des Ersten Weltkriegs ins Koma fällt, und erst nach der Machtübernahme Hynkels wieder aufwacht. Er versteht zunächst nicht die Willkür der Sturmtruppen und die Veränderungen der faschistoiden Gesellschaft, als er plötzlich in einem Ghetto leben muss. Dort lernt er die Stieftochter des Nachbarn kennen, in die er sich verliebt, doch der Regimeterror holt die junge Liebe ein, als der Barbier ims KZ gesteckt wird. Parallel sieht man die Vorgänge in Hynkels Palast, Hynkel offenbar psychisch etwas labil und manipuliert von seinem Innenminister Garbitsch. Bei Ansprachen, und wenn er aufgeregt ist, spricht der Diktator in einem unverständlichem Kauderwelch aus Deutsch und Englisch im Tonfall Hitlers. Trotz des ernsten Hintergrundes kann man nicht umhin, oftmals in schallendes Gelächter auszubrechen, ob jetzt der Barbier kopfüber im Flugzeug Schwierigkeiten mit der Wasserflasche hat, oder der gestresste Hynkel durch seinen Palast hetzt, drei Takte Klavier spielt, 10 Sekunden Modell steht für Maler und Bildhauer, die Sektretärin verführt, und nicht mal bis zum ersten Kuss kommt, weil Feldmarschall Hering ihm bereits eine neue Massenvernichtungswaffe vorstellen will. Großartig auch das Aufeinandertreffen von Hynkel und dem Mussolini-Pendant Benito Napoloni aus Bacteria. Innenminister Garbitsch rät Hynkel, Napoloni so weit wie möglich zu beeindrucken und einzuschüchtern, um diesen von der Osterlichen Grenze zu verscheuchen - allerdings fällt ihm dies bei dem feurigen Bacterianer äusserst schwer, und alles eskaliert in einer Essensschlacht. Am Ende führt eine Verwechslung dazu, dass der Barbier nach dem Einmarsch der Armee in Osterlich die Rede vor dem Volk halten darf, und diese Gelegenheit nutzt er zu einem rührenden Appell an die Humanität. Sofern man nicht auf dem Standpunkt steht, dass die Thematik zu ernst sei, um darüber Witze zu reissen, ist dieser Film ein Juwel, das mit der Absurdität der Machtgeilheit und der Sinnlosigkeit der Eitelkeiten und menschlichen Gier abrechnet. Wenngleich über 60 Jahre alt, ist der Film unglaublich modern geblieben (von den klassischen Slapstick-Szenen einmal abgesehen). Einziges Manko ist die verniedlichende Darstellung des Konzentrationslagers, wobei laut Chaplin er diesen Film nicht drehen hätte können, hätte er tatsächlich gewusst, was in Europa passiert. Ob man ihm das glaubt, ist jedem selbst überlassen, den künstlerischen Anspruch mag dies nicht schmälern. Neben \'Dr. Seltsam\' DAS Highlight der tragödischen Komödie.
+++++ (ein Amazon Kunde): Neben "Moderne Zeiten" ein Glanzlicht in Chaplins außergewöhnlich erfolgreichen Karriere!
"Der große Diktator" wurde mit Sicherheit nicht rein zufällig als Nr. 100 in die Cinematek-Reihe aufgenommen. Es gibt unzählige Gründe, diesen Film gesehen haben zu müssen, doch möchte ich mich hier nur auf einige wenige beschränken: 1. Chaplin, in der Doppelrolle (Jüdischer Friseur, Hitler-Pseudonym "Hynkell") überzeugt absolut (wie immer eigentlich). 2. Der Film entstand 1941, als das Hitler-Regime am Höhepunkt seiner Machtausbreitung stand. Umso mutiger erscheinen da (äußerst) auffällige Ähnlichkeiten bei (absichtlich) abgeänderten Namen wie z. B. Hynkell (Hitler), Hering (Göring), Austerlich (Österreich),... 3. UNVERGESSLICH: Hynkell spielt sich mit einem (Luftballon-)Globus, als er sich alleine im Arbeitszimmer befindet. Er wirft ihn in die Höhe, stupst ihn mit Händen, Füßen und letztlich gar mit dem Gesäß. Am Ende der herrschsüchtig-gierig-größenwahnsinnigen Spielerei zerplatzt der Globus in den Händen des "Führers" (und damit sein Traum von Weltherrschaft), der sich daraufhin, trotzig wie ein Kleinkind, zur Schreibtischkante beugt und drauflosheult - TOP! 4. UNVERGESSLICH: Mussolini (habe sein Film-Pseudonym leider grad vergessen) kommt zu Besuch. Hynkell und er versuchen sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit gegenseitig zu übertrumpfen. Der Höhepunkt des Wetteiferns wird bildlich wunderbar in der Friseurstuhlszene dargestellt. Die beiden Diktatoren kurbeln sich mit den höhenverstellbaren Sesseln nach oben. Am Ende sind es gut 3-4 Meter, die beide über dem Boden ragen - SUPER! 5. UNVERGESSLICH: Die Rede des (für Hynkell gehaltenen) jüdischen Friseurs über Toleranz, Menschlichkeit und Gerechtigkeit. Aufgrund der schon zuvor angesprochenen Tatsache, dass der Film 1941, also zu Nazi-Deutschlands Hochblüte, gedreht wurde, gehen die Worte noch tiefer unter die Haut, berühren noch stärker unsere Herzen -PHANTASTISCH! "Der große Diktator" ist ein Meisterwerk der Extraklasse, das niemandem, der einen Fernseher besitzt, entgehen sollte; ja eigentlich NICHT entgehen DARF!!
+++++ (ein Amazon Kunde): Grandioses Meisterwerk der Filmgeschichte
Charlie Chaplins Abrechnung mit Hitler. Als etwas Anderes kann man den Film wohl nicht bezeichnen. Und obwohl der Film selbst nie einen Oscar® bekommen hat, gehört er zu den Meisterwerken der Filmgeschichte. Mit der Premiere im Oktober 1940 ergoss sich in Amerika zunächst eine Hetzkampagne über den Film. In den USA gab es viele Anti-Kommunisten besonders die deutsch-freundliche Hearst Presse, die den Film kritisierte. Und als 1942 Chaplin auf mehreren Veranstaltungen des Amerikanischen Komitees, Russlandhilfe forderte, rückte man ihn sehr schnell in die Nähe der Kommunisten. Die Ablehnung Charles Chaplin gegenüber, fand 1952 ihren Höhepunkt als man dem Briten die Wiedereinreise-Genehmigung verwehrte. Daraus zog Chaplin Konsequenzen: Seine Frau Oona löste den gesamten Besitz der Chaplins in den Amerika auf und holte das komplette Archiv mit allen Chaplin Filmen nach Europa. Die Chaplins ließen sich in der Schweiz nieder. Erst 20 Jahre später - 1972 - reiste er wieder in die Staaten, um den Ehren-Oscar® für sein Lebenswerk in Empfang zu nehmen. FAZIT: Mit seiner komisch-tragischen Auseinandersetzung über eines der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte hat Chaplin in seiner Doppelrolle als Adenoid Hynkel und jüdischen Friseur für alle Zeiten Filmgeschichte geschrieben. Auch wenn Chaplin für die meisten Fans eigentlich \'der Tramp\' bleibt. Wer \'Der große Diktator\' nicht kennt, misst ein Stück Filmgeschichte. Auch wenn die deutsche Fassung nicht an das Original rankommt, sollte man diesen Film unbedingt als Klassiker im Filmarchiv haben. Ein Film der Sie wie mich zum Lachen und Weinen rühren wird, da bin ich mir ganz sicher.
+++++ (ein Amazon Kunde): Der große Diktator
Im September 1939, kurz nach dem Einfall der deutschen Wehrmacht in Polen, begann Chaplin endgültig mit den Dreharbeiten zu seinem Film über der Welt größten Diktator. Chaplin, im selben Jahr und Monat wie Hitler geboren, von ähnlicher Statur und mit demselben Bart ausgestattet, hatte sich bereits seit 1935 mit der Absicht getragen, einen Film über diesen Menschen zu machen, dem er mit Abscheu, zugleich aber auch mit Faszination begegnete: "Er ist der Wahnsinnige und ich bin der Komiker", sagte er über Hitler, "doch es hätte genauso gut umgekehrt werden können". Chaplin spielt eine Doppelrolle. Er ist zum einen Adenoid Hynkel, der machtbesessene, verrückte Führer Tomatiens. Auf der anderen Seite spielt er einen bescheidenen jüdischen Frisör, der unter den Repressalien des Diktators zu leiden hat. Paulette Goddard, Chaplins damalige Ehefrau, ist in der Rolle seiner heimlichen Liebe zu sehen, der rundliche Komödiant Jack Oakie wiederum verkörpert den nicht minder verrückten Gegenpart Hitlers zu seiner Zeit, den italienischen Diktator Mussolini, der in Chaplins Film zu Benzino Napaloni mutiert, dem Diktator von Bacteria. Die berühmteste Szene des Filmes ist jene unglaubliche Sequenz, in der Chaplin (in der Rolle des Diktators) mit einer aufblasbaren Weltkugel einen Liebestanz vollführt. Nie zuvor wurde Machtbesessenheit beeindruckender karikiert als in dieser Szene. Die Situationskomik ist schnell und scharf gespielt, für Chaplin war dies jedoch nicht genug. Statt mit Humor endet der Film mit einer sechsminütigen Rede des Frisörs, in der er die Menschheit zu Frieden aufruft und ihnen eine hoffnungsvolle Zukunft prophezeit, wenn sie einander nur mit Respekt und nicht mehr mit Krieg und Terror behandelten. Der große Diktator wurde zu Chaplins erfolgreichstem Film und zum letzten, in dem er in der Rolle des kleinen Tramps zu sehen war, gleichzeitig war es sein erster durchgängiger Tonfilm.

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Die Dinge des Lebens | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Claude Sautet, Michel Piccoli, Romy Schneider
Herausgeber: Süddeutsche Zeitung GmbH
DVD

Stichworte: [Cinemathek] [Drama] [Kunstfilm] [SZ] [Spielfilm] [Süddeutsche Zeitung] [Unterhaltung] [VIDEO/Kunst/Fotografie, Film, Video, TV]

DIE DINGE DES LEBENS Product Description

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Rückschau in existenzieller Bedrohung
Was wichtig ist im Leben: Untersuchungen zur Nahtoderfahrungen sagen aus, daß wir da unser Leben noch einmal Revue passieren lassen. So ist es auch in diesem Film. Und die Geschichte dazu, ein Autounfall, ist nichts besonderes, außer für das Opfer natürlich. So gesehen eine Geschichte, die 1000 mal passiert.... Das macht aber den Film nicht aus. Es ist etwas zutiefst menschliches, nichts idealisierendes oder verurteilendes in dieser Rückschau des schwer verletzten Archiitekten. Die Menschen um ihn (Frau und Freundin, sein Vater und sein Sohn) werden nicht verklärt, keine Moral ausgebreitet. Aber es wird ihm klar, was ihm wichtig ist. Ein kontemplativer Film über das Da - Sein.
+++++ (ein Amazon Kunde): Besser selbst entscheiden, bevor ein Dritter den Weg bestimmt!
Sautets Film beginnt mit einer kurzen Einblendung, die einen Mann beim Autofahren zeigt. Der Fahrer ist der Pariser Architekt Pierre ( Michel Piccoli) . Man ahnt, dass er ein Fahrproblem hat, dass etwas mit der Lenkung nicht stimmt. Kurz darauf sieht man ihn schwer verletzt. Er wird ins Krankenhaus transportiert. Vor seinem inneren Auge ziehen Bilder seines Lebens vorbei. Jetzt sieht man Pierre ( er raucht permanent) in seiner Wohnung gemeinsam mit seiner Geliebten , der Übersetzerin Helene( Romy Schneider) .Die beiden scheint eine leidenschaftliche Beziehung zu verbinden. Allerdings ist die verunsicherte Helene hochgradig eifersüchtig auf die Exfrau Pierres, Catharine( Lea Massari). Dies ist den Dialogen zu entnehmen. Helene möchte mit Pierre verreisen, doch er windet sich. Er kann sich offenbar nicht so recht entscheiden. Immer wieder zieht es ihn auf die Insel zurück, wo er eine gute Zeit mit Catharine und seinem Sohn verbracht hat. Ihm fühlt er sich verbunden. Catharine ist Pierre eine gute Freundin geblieben, hat mittlerweile jedoch auch eine neue Liebesbeziehung. Helene erträgt es nicht, dass sie mit Pierre nicht auf die Erinnerungen zurückblicken kann, wie dessen Exfrau und dessen Sohn. Sie nervt Pierre, indem sie ihn pausenlos befragt, ob er sie auch wirklich liebe. So kommt es zwischen beiden zum Konflikt. Pierre geht, weil er sich zu einer Entscheidung gedrängt fühlt und entscheidet sich kurzfristig Helene einen Abschiedbrief zu schreiben. Er will sich von ihr trennen. Diesen Brief hat er während der Autofahrt, die mit einem Unfall endet , immer noch in der Jackentasche, aber mittlerweile ist ihm klar geworden, dass er ohne Helene nicht leben kann, dass er sie heiraten möchte. Der tragische Unfall hindert ihn seinen Wunsch zu realisieren. Schwer verletzt, denkt er nur noch an den Brief. Er will ihn vernichtet wissen. Doch Pierre hat keine Chance mehr den Gang der Dinge zu verändern. Catharine , die in den Besitz des Briefes kommt, vernichtet den Brief unmittelbar, nachdem sie ihn gelesen hat, offensichtlich den letzten Wunsch ihres Exmannes fühlend..... Sie ist seine wahre Freundin, sich zurücknehmend, voller Mitgefühl für die Geliebte ihres Freundes, der einst ihr Ehemann war! Pierre wirkt sehr zerrissen, sensibel, entscheidungsschwach, in seinen widersprüchlichen Gefühlen gefangen. Ein Mann der Tat ist er nicht. Helene ist die eigentliche Verliererin in diesem Film. Sie hat ihren Selbstwert aufgegeben und dadurch Pierre in die verhängnisvolle Irritation gestürzt. Daraus eine Schuldfrage abzuleiten wäre allerdings absurd. Die Unfallszene ist beeindruckend in Zeitlupe gefilmt, dann aber auch so, wie sich der Crash tatsächlich abspielte. Wirklich gut gemacht! Empfehlenswert!
+++ (ein Amazon Kunde): Schönheitsfehler
Schön, dass man diesen Film nun seit einiger Zeit auch in Deutschland auf DVD bekommt. Was die Schönheit dieses Films ausmacht, kann ich mich nur denen anschließen, die hier schon einen Kommentar gechrieben haben. Jedoch hat diese Veröffentlichung hier des Films "Die Dinge des Lebens" einen kleinen (?) Schönheitsfehler. Leider wurden (aus welchen Gründen auch immer) die Szenen, die Hélènes und Pierres Besuch bei ihren Eltern zeigen, herausgeschnitten. Diese Szenen sind zwar nicht die wichtigsten (auch wenn im folgenden Auto-Dialog Hélène Bezug darauf nimmt), aber wenn man schon eine gute Filmsammlung herausbringen will, sollte man doch bitte nicht einen so guten und bedeutenden Film um 2 Minuten kürzen. Oder gibt es auch DVD-Exemplare von "DDDL", wo diese Szenen nicht enfernt wurden?
+++++ (ein Amazon Kunde): Großes Kino
Ein wunderbarer Film. Hier ist eine sagenhaft gut gelungene Symbiose aus Schwermut und Leichtigkeit entstanden, die wirklich Seltenheitswert besitzt. Die Idealbesetzung mit Schneider / Piccoli.Die im Grunde simple Geschichte gewinnt dank der herausragenden Darstellung und einer faszinierend eigenwilligen Erzählweise an enormer Intensität. Ein sehr sensitiver Film mit enormen Tiefgang. Überaus beeindruckend ist die Tatsache, daß dieser Film keinen Moment ins Kitschige abdrifet. Er berührt den Zuschauer auf ganz eigene Weise, ohne dabei unglaubhaft oder zu sentimental zu werden. Er ist voller kleiner, leiser Zwischentöne und kommt gänzlich ohne pseudo-poetische Dialoge oder Klischees aus. Es liegt ein feiner Schleier der Schwermut über diesem ganzen Film und doch verliert sich dabei nie die gewisse Leichtigkeit."Die Dinge des Lebens" wirkt niemals schwerfällig oder gar düster. Und er macht nachdenklich...was zählt denn wirklich im Leben? Mittlerweile ein absoluter Klassiker, der aus der Filmgeschichte dieser Tage nicht mehr wegzudenken ist. Schön, daß es solche Filme gibt.

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Manhattan | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Woody Allen, Diane Keaton
Herausgeber: Süddeutsche Zeitung GmbH
DVD

Stichworte: [Cinemathek] [Drama] [Komödie] [SZ] [Spielfilm] [Süddeutsche Zeitung] [Unterhaltung] [VIDEO/Kunst/Fotografie, Film, Video, TV]

MANHATTAN Product Description

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): " Rhapsody in Blue " und durchgeknallte Intellektuelle.
Den vorliegenden Film habe ich vor fast 30 Jahren das erste Mal im Kino gesehen und war damals sehr begeistert. Gestern sah ich ihn erneut auf DVD und fand ihn nach wie vor hervorragend inszeniert. Begeistert bin ich immer noch. Das Drehbuch stammt von Woody Allen, der auch Regisseur von " Manhattan " ist. Geworben wurde damals damit, dass der Film eine Liebeserklärung an New York sei, aber er ist weitaus mehr. Woody Allen ironisiert auf liebenswerte Weise das neurotische Verhalten der Intellektuellen in Manhattan und brilliert mit feinsinnig geschriebenen Dialogen. Der Film ist Schwarz-Weiß gestaltet, weil Allen so die eigentliche Schönheit der Stadt besser darstellen zu können meinte. Der 42 jährige Isaac Davis (Woody Allen) ist erfolgreicher Drehbuchautor beim Fernsehen. Er nimmt sich zu Filmbeginn eine Auszeit, weil er ein Buch schreiben möchte. Das Buch ist ihm so wichtig, dass er materielle Einbußen und das Wohnen in einer schlechteren Wohnung gerne in Kauf nimmt. Davis ist mit einer 17 Jährigen Schülerin ( Mariel Hemingway) befreundet. Er sieht den großen Altersunterschied sehr wohl und möchte, dass die Beziehung sich nicht zu eng gestaltet. Er fühlt sich für das Mädchen fast wie ein Vater verantwortlich, was ihn aber nicht daran hindert mit ihr beizuschlafen. Die 17 jährige scheint reifer zu sein als Isaac, der schon zwei Ehen hinter sich hat und seine letzte Frau ( Meryl Streep) an eine Lesbe verlor. Man lernt Isaacs Freund und dessen Frau, aber auch die schöne Intellektuelle Mary ( Diane Keaton), die mit beiden Männern zeitweilig eine Beziehung unterhält, alsbald kennen. Mary konsultiert ähnlich wie Isaac wegen seelischer Schräglagen schon länger einen Psychoanalytiker. Beide Protagonisten sind innerlich wenig gefestigt, möglicherweise weil sie pausenlos alles und jeden, hauptsächlich aber sich selbst in ihren Befindlichkeiten hinterfragen. Mary begreift nicht, wieso sie trotz hoher Intelligenz und Schönheit dauernd Beziehungsprobleme mit Männern hat. Für den Betrachter allerdings wird sehr schnell klar woran es liegt. Bis auf das 17 jährige Mädchen sind alle Beteiligten viel zu verkopft um Zugang zu ihren wirklichen Wünschen zu bekommen......Ein großes Problem vieler Intellektueller, Allen weiß das und thematisiert diese Schwierigkeit in vielen seiner Filme. Schöne Bilder von Manhattan , Musik von George Gershwin und witzige, brillante Dialoge sorgen für vergnügliche 93 Minuten. Die Ton- und Bildqualität sind bestens. Empfehlenswert.
+++++ (ein Amazon Kunde): Gershwin, die Liebe und das Universum - Woody Allens Manhattan
Vom ersten Filmmoment an, wenn George Gershwins "Rhapsody in Blue" die wundervollen Schwarzweiß-Bilder von New York untermalt, ist klar, dass es sich hier um einen der schönsten, außergewöhnlichsten und eindrucksvollsten Filme von Woody Allen handelt. Am Ende weiß man, dass man auch eines der witzigsten, bewegendsten und intelligentesten Werke des Regisseurs gesehen hat. MANHATTAN entstand 1979 nach dem Riesenerfolg ANNIE HALL und dem dramatischen INNENLEBEN, und für mich zeigen alle drei Filme zusammen Woody Allen auf dem Höhepunkt seiner Kunst. Worum geht es in MANHATTAN? Es geht um Liebe und Beziehungen. Darum, wie sich Menschen selbst im Weg stehen, immer das große Glück suchen und es nie finden, weil sie nichts verstehen. Es geht um falsche Erwartungshaltungen und unerfüllte Sehnsüchte. Keine Figur in MANHATTAN bekommt, was sie will, und alle sind selbst daran Schuld. Als Zuschauer kann man das komische Treiben beobachten und sämtliche Fehler der Protagonisten wahrnehmen, während sie selbst blind durch Manhattan stolpern. Die Besetzung ist perfekt - neben Woody Allen und der wie immer brillanten Diane Keaton (die hier eine höchst gestörte und neurotische Frau spielen darf, wie nur sie es kann) glänzt vor allem die junge Mariel Hemingway als 17-jährige Geliebte von Allen. So schockierend das auf manche Zuschauer wirken mag, so klug und warmherzig wird diese Beziehung geschildert. Hemingways Tracy ist die einzig loyale und ehrliche Figur in MANHATTAN und das emotionale Zentrum des Films. In einer Nebenrolle spielt Meryl Streep (kurz vor ihrem Durchbruch mit "Kramer gegen Kramer") die biestige Ex-Ehefrau von Allen, die ihn für eine andere Frau verlassen hat und nun ein Buch über ihre gemeinsame Vergangenheit schreiben will, was Allen fast um den Verstand bringt. Wie alle übrigen Charaktere kann er die Vergangenheit nicht loslassen und somit nie eine Zukunft finden. Diane Keaton erzählt noch im Bett nach vollzogenem Liebesakt von ihren Ex-Liebhabern, Allens Freund Michael Murphy trennt sich, ent-trennt sich und trennt sich wieder, auch er kommt nicht von der Stelle. MANHATTAN wurde von Allen in Cinemascope gedreht, und die Bilder von Kameramann Gordon Willis sind sowohl betörend schön als auch entlarvend. Immer wieder versperren Gegenstände und andere Menschen die Sicht sowohl des Zuschauers auf die Charaktere als auch die der Figuren zueinander. Ob die Schauspieler gehen, stehen oder sitzen ist immer abhängig von ihrem Beziehungszustand. Wenn die Liebe zwischen Allen und Diane Keaton entbrennt, sitzen sie gemeinsam vor der Brooklyn Bridge - später, wenn die Liebe abgekühlt ist, sprechen sie über mehrere Räume getrennt miteinander. Wie Woody Allen es selbst im Film ausdrückt, sind seine Figuren so sehr mit ihren kleinen Beziehungsproblemen beschäftigt, um sich nicht mit größeren Fragen des Universums auseinandersetzen zu müssen. In einer der schönsten Sequenzen spazieren Keaton und Allen durch eine Museums-Planetenlandschaft, und die Kamera fängt sie klein und unbedeutend in Relation zur Galaxie um sie herum ein. Neben aller Ernsthaftigkeit seiner Themen ist MANHATTAN aber auch umwerfend komisch. Sätze wie "Ich mache mir langsam Sorgen, dass keine meiner Beziehungen länger dauert als die Ehe zwischen Hitler und Eva Braun" sind inzwischen Klassiker und werden stets wie nebenbei serviert, allein deshalb sollte man den Film schon öfter sehen. Woody Allen selbst war mit MANHATTAN übrigens so unzufrieden, dass er United Artists, die den Film herausbrachten, anbot, einen weiteren Film kostenlos zu drehen, wenn sie MANHATTAN nicht veröffentlichen. So falsch kann man liegen. MANHATTAN gilt heute als Sternstunde im Schaffen des Regisseurs, und als Glücksfall fürs Kino. Eine Liebeserklärung an New York, seine Bewohner und an die Liebe selbst. Die DVD aus der SZ Cinemathek bietet wie üblich keine Extras, der Film liegt im anamorphen Cinemascope (2,35:1) vor, Schwarzweiß, der Ton ist Deutsch und Englisch 2.0 mono, so wie er auch im Kino lief.
+++++ (ein Amazon Kunde): Eigentlich ist es ja traurig...
Für mich einer der besten Woody Allen überhaupt - fotografisch, wie inhaltlich. Man könnte den Film wahrscheinlich beliebig alle 5 Minuten anhalten, ein Bild entnehmen und hätte nachher einen fantastischen Photobildband über New York. Nach den ersten 5 Minuten, untermalt von Gershwins "Rhapsody in blue" möchte man online die Tickets buchen. Und dann beginnt der Film erst... Der Plot ist eigentlich nicht weiter wichtig, am Ende läuft es darauf hinaus, dass man die Menschen, die man möchte, nicht bekommt, weil man sich selbst im Wege steht und dabei übersieht, daß die, die man hat oder haben könnte, wahrscheinlich das Beste sind, was einem passieren kann - bis sie weg sind. Eigentlich traurig, wenn es nur nicht so urkomisch wäre! In eine kurze Szene in der Met z.B. ist in vielleicht 90 Sekunden alles gepackt, was zwischen zwei Paaren nur durch Blicke an Begehrlichkeiten und Hemmungen, Sehnsucht und Vertuschung gepackt werden kann. Trotzdem bleibt jeder ein Mensch; trotz aller Macken und Neurosen wird niemand zum bloßen Trottel abgestempelt, sondern liebevoll beobachtet und gezeichnet. Die Menschen sind komisch, aber nicht wirklich lächerlich. Einer von höchstens 5 Filmen, die selbst dann auf keiner einsamen Insel fehlen dürften, wenn es keinen Strom zum Abspielen gäbe...
+++++ (ein Amazon Kunde): Sehr amüsant
\'Manhattan\' ist neben \'Der Stadtneurotiker\' der beste Film von Woody Allen - und das muss etwas heißen. Angefangen von der grandiosen Einführung wird uns die Geschichte des Isaac Davis äußerst amüsant und liebevoll geschildert. Außerdem sind wieder einmal tolle Stars vertreten (Diane Keaton, Meryl Streep und natürlich Woody Allen selbst).

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Indien | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Paul Harather, Alfred Dorfer, Josef Hader
Herausgeber: Süddeutsche Zeitung GmbH
DVD

Stichworte: [Cinemathek] [Komödie] [Kunstfilm] [SZ] [Spielfilm] [Süddeutsche Zeitung] [VIDEO/Kunst/Fotografie, Film, Video, TV]

INDIEN Product Description

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Typisch österreichische Tragikomödie
In diesem Film, in dem mit Alfred Dorfer und Josef Hader zwei unserer stärksten Kabarettisten mitwirken, wird - irgendwie typisch für den österreichischen Film - das Komisch-skurrile mit dem Tragischen verbunden. Zwei völlig unterschiedliche Charaktere begeben sich dabei auf eine Art Roadtrip als Gastronomiekritiker, gehen sich am Anfang natürlich unglaublich auf die Nerven, kommen sich langsam näher und sind am Ende die besten Freunde. Man sieht schon, dass die Handlung an sich nichts Besonderes ist. Was den Film so außergewöhnlich gut macht, ist die schauspielerische Leistung der beiden Protagonisten. Die detaillierte und gewitzte Darstellung der beiden Landesangestellten sucht ihresgleichen. Der Film lebt somit vom Wortwitz und der Sprache seiner Hauptdarsteller. Typisch österreichisch ist daran, dass es einerseits neben einiger klassischer Situationskomik und Klamauk auch viel bitterbösen, schwarzen Humor gibt. Andererseits fehlt auch die übliche (relativ große) Prise Tragik und Melancholie nicht. In Verbindung mit der Milieustudie von österreichischem Gastgewerbe und Beamten in Diensten der Landesregierung (die allerdings nicht allzu tief geht), ergibt sich ein Film, der ganz große Unterhaltung auf hohem Niveau bietet.
+++++ (ein Amazon Kunde): Einer der besten Filme Österreichs überhaupt !!!
Den Film "Indien" von Paul Harather habe ich eher rein zufällig gesehen u. keine Ahnung gehabt, um was für eine Perle rabenschwarzer Komödienunterhaltung es sich dabei handelt. Inzwischen weiß ich es natürlich besser u. kann nur jedem, der sich sehr gut unterhalten will, raten sich unbedingt diesen Film anzusehen, denn er ist einfach absolute Spitze !!! Wie die beiden Kabarettisten Alfred Dorfer u. Josef Hader als österreichische Gastronomiekritiker in ihrem uralten Ford Taunus durch die Provinz bewegen, das ist schon wirklich ganz großes Kino. Bezeichnet als Roadmovie trifft diese Tragikkomödie wirklich jeden Lachmuskel !!! Allerdings Vorsicht, manches Mal bleibt einem auch das Lachen sprichwörtlich "im Halse stecken" so bösartig ist dieser Film. Am Anfang gehen sich die beiden in der Enge des Autos auf ihrer Fahrt sichtlich auf die Nerven, da die Charaktere unterschiedlicher nicht sein könnten, was auch noch eine ganze Zeit lang bei Übernachtungen in Gasthäusern der Fall ist, bis es im Film schließlich zu einer schicksalhaften Wendung kommt, bei der die Gesundheit eines der beiden Protagonisten eine große Rolle spielt u. sich am Ende doch noch zeigt, das aus ihnen regelrechte Freunde geworden sind !!! Mehr möchte ich nicht verraten über die Handlung, da man den Film einfach sehen muß. Die Dialoge sind "messerscharf" u. absolut pointiert, das es eine wahre Freude ist, den beiden zuzuhören auf ihrer Reise. Man kann sagen, daß dem Trio, bestehend aus dem Regisseur Paul Harather u. den beiden Schauspielern Alfred Dorfer u. Josef Hader, wirklich eine absolute "Perle der Unterhaltung" gelungen ist, die ihresgleichen sucht !!! Fazit, unbedingt anschauen !!!
+++++ (ein Amazon Kunde): Herrlich!
Mir wurde der Film empfohlen. Er soll wohl in Österreich Kult sein - und das zu Recht! Man braucht am Anfang ein wenig Geduld mit der Handlung aber die beiden Darsteller fesseln von Beginn an mit ihren herrlich herausgespielten Charakteren. Wer gerne lacht und dabei auch ein wenig Tiefgang zulässt ist hier bestens aufgehoben. Ein herrliches Roadmovie aus dem Nachbarland!
+++++ (ein Amazon Kunde): Leiwandt !!!
Seinerzeit sah ich den Film ganz aktuell im Kino, das aber um die Tageszeit schlecht besetzt war, da kam nur mäßig Stimmung auf (vielleicht hatte es auch einen zu hohen Piefke-Anteil *g*). Als ich mir nun die DVD besorgt habe und den Film wieder sah, habe ich mich im Fernsehsessel gekrümmt vor Lachen über den milieustudienhaften Wortwitz der beiden Vollblut-Kabarettisten Hader und Dorfer. Natürlich muss man die Sprache schon verstehen, sonst guckt man nur, und Actionstreifen ist "Indien" natürlich keiner. Kabarettisten erschließen sich nun mal über die Sprache, über den gesprochenen Text. Dafür ist "Indien" ein tragikomödiantisches Roadmovie, das sich, auch optisch, vor keinem US-Roadmovie zu verstecken braucht. Zudem sind die beiden Hauptdarsteller bessere Schauspieler als nur Kabarettisten, die eben mal einen Film gedreht haben. "Indien" ist einer der Filme, die übrig bleiben, wenn der ganze restliche Schrott längst vergessen ist.
+++ (ein Amazon Kunde): Ganz nett, mehr aber nicht
Ich hatte mir ein wenig mehr von "Indien" versprochen, nachdem es sich hierbei ja scheinbar um eine Art Kultfilm handelt. Auch wenn ich als Rheinländerin von jenseits des Weißwurstäquators die hochdeutschen Untertitel bei einer anderen Ösi-Komödie ("Komm, süßer Tod")bemängelt habe, so hätte ich mir bei "Indien" durchaus welche gewünscht, das ist dann mitunter doch zuviel Mundart für den ungewohnten Preißn und da diese SZ-Edition ja so gänzlich ohne Bonusmaterial auskommt, ist man dann doch ein wenig hilflos vor dem Fernseher gesessen. Davon einmal abgesehen war ich aber auch von der Handlung mitunter ein wenig einttäuscht, nicht alles erscheint glaubwürdig, nicht immer scheint die Geschichte logisch nachvollziehbar, die Charaktere sind nicht immer authentisch. Oder lag es vielleicht doch einfach an der Sprachbarriere, die selbst diese austrophile Rheinländerin nicht zu durchbrechen in der Lage war? Daß Dorfer und Hader beides grandiose Kabarettisten sind, wird dennoch sehr schnell deutlich und so lief ich den Rest des Tages, nachdem ich die DVD gesehen hatte nur mit einem "Danke, sehr lieb!" durch die Gegend (Müßt ihr mal ausprobieren, treibt die Leute in den Wahnsinn.). Und ich muß gestehen, einige Male habe ich auch wirklich schallend gelacht. Zum Kultfilm oder zumindest zur Kultkomödie hat es bei mir aber leider nicht gereicht. "Indien" ist einer dieser Filme, die man sich ruhig einmal angucken kann, er tut nicht weh und man wird ganz angenehm unterhalten. Zu mehr reicht es aber nicht. Schade.

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Harold und Maude - SZ-Cinemathek | in den Warenkorbin den Warenkorb

Herausgeber: Süddeutsche Zeitung GmbH
DVD

Stichworte: [Drama] [Komödie] [Spielfilm] [Unterhaltung]

Harold and Maude. DVD-Video Product Description

Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): Mutterqualen
Erst quält der Junge seine Mutter mit gestellten Suizidszenen bis sie völlig abgestumpft ist, dann verliebt er sich in eine Großmutter und feiert mit ihr seinen todessehnsüchtigen Lebensstil, quietscht mit einem alten Leichenwagen um die Ecken und erschreckt die Leute. Dazu der süßliche, aber gute Soundtrack von Cat Stevens. Wundervoll.
+++++ (ein Amazon Kunde): Steigert spontan das Lebensgefühl
Maude (Ende 70) und Harold (ein Jungspund) haben ein gemeinsames Hobby. Sie gehen gerne auf Beerdigungen. Diese ungewöhnliche Seelenverwandschaft macht aus dem ungleichen Liebespärchen ein Team, das nur der Tod wieder trennen kann. Brauchen Sie ab und zu einen Push Up ? Dann ist dieser Film das Richtige für Sie. "Harold und Maude" ist nichts für Leute mit Halsschmerzen. Bei den einfallsreichen, äußerst originellen Selbstmordversuchen von Harold muss man nämlich aus voller Kehle lachen - und das ist schlecht, wenn man Halsweh hat. Ebenso Maudes unbeirrbare Art, ihr eigenes Ding durchzuziehen, reizt zum schallenden Lachen an. Erfrischender Appell, das zu tun, wonach das Herz giert - egal, ob den Leuten das passt oder nicht. Die Songs von Cat Stevens unterstützen dieses positive Lebensgefühl, das der Kultfilm vermitteln will, wirkungsvoll: "If you want to sing out, sing out!"
+++++ (ein Amazon Kunde): All you need is love.
Harolds Mutter ist eine exaltierte, enervierende, amerikanische Upperclass- Tussi. Ihr introvertierter, depressiver, exzentrischer Sohn wird von ihr nicht wahrgenommen. Sie verfügt über ihn und gängelt ihn. Wegen seiner absonderlichen Handlungsmuster schickt sie Harold zum Psychologen. Damit ist der Fall für sie erledigt. Sie fühlt sich nicht zuständig. Wenn sie ihrem 20 jährigen Sohn Harold ( Bud Cort) etwas Gutes tun möchte, schenkt sie ihm ein teueres Auto, organisiert Treffen mit potentiellen Ehekandidatinnen etc. . Beachtung und emotionale Zuwendung vermag sie ihm nicht zu geben, Harold simuliert immer wieder Selbstmorde um ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Einen Zusammenhang zwischen Harolds Handlungsmustern und ihrer Distanziertheit kommt ihr nicht in den Sinn. Vereinsamt besucht der schüchterne Junge mit Vorliebe Beerdigungen. Zu diesen fährt er mit einem zu einer Art Leichwagen umgebauten Jaguar E. Auf einer der besagten Beerdigungen lernt er die 79 jährige Maude( Ruth Gordon) kennen. Maude ist eine positiv denkende, künstlerisch begabte, kreative Frau, die trotz ihres Alters Liebreiz und Jugend ausstrahlt, obschon sie im KZ inhaftiert war, wie man der Zahlen- Tätowierung am Arm entnehmen kann. Die überaus sympathische Maude ist unkonventionell, etwas überdreht, weise, freiheitsliebend, genießt jeden Augenblick und umarmt auf ihre Art alle Menschen, die ihr begegnen. Sie hat für sich erkannt, dass dies ein besserer Weg ist Harmonie und Frieden zwischen den Menschen herbeizuführen als zu protestieren und zu kämpfen. Harold verliebt sich in Maude und möchte sie heiraten... Dieser Film ist ein Ja zum Leben und zur Liebe, fernab von allen Äußerlichkeiten und eine klare Absage an das einengende Korsett der Konventionen. Die beiden Hauptdarsteller spielen ihre Rollen überzeugend. Die Dialoge sind voller Nachdenklichkeit. Mir ist kein Film bekannt, der es geschafft hat zu verdeutlichen, was Liebe wirklich ist. Der Regisseur Hal Ashby und der Drehbuchautor Colin Higgens dokumentieren mit " Harold und Maude", (1971) dass wahre Liebe eine Herzensangelegenheit und nur allein das ist. Die Musik von Cat Stevens im Hintergrund spiegelt das Lebensgefühl junger Menschen aus den 70er Jahren. Die Bild -und die Tonqualität haben mich zufrieden gestellt. Sehr empfehlenswert.
+++++ (ein Amazon Kunde): die Liebe kennt keine Grenzen ... oder eine Lehre von Ying & Yang
In dieser romantisch bizarren, zauberhaft gedrehten, gespielten und erzählten, sanft anarchistischen und satirischen Komödie mit dem wohl kuriosesten Liebespaar der Filmgeschichte entwickelt sich, gegen einen erbitterten Widerstand der Ordnungsträger, in einer vom Tod geprägten Phantasiewelt zwischen zwei gesellschaftlichen Außenseitern, dem wohlhabenden, vaterlosen, introvertierten und morbid-melancholischen Teenager Harold (Bud Cort) und der 79jährigen, morbiden jedoch energetischen, impulsiven und lebensfrohen Maude (Ruth Gordon) mit leidvoller Vergangenheit eine tiefe, innige Liebe in einer Beziehung geprägt durch Werte, Freiheit, Lebensfreude und wandelbare Denkweisen. Beerdigungen, ein Eisenbahnwaggon, zahlreiche, makabre Selbstmordinszenierungen, eine genervte Mutter (Vivian Pickles), vergebliche Rettungsversuche über Eheverkupplungen, ein zum Leichenwagen umgebaute Jaguar, Therapietermine beim Psychiater, Onkel Victor (Charles Tyner), ein in Schultersternen erstarrte General ... gesellschaftskritisch und provokativ gefilmt, und intensiviert durch vorzügliche Schauspielkunst und einen einzigartigen Soundtrack, die im Zeitgeist entstandenen, traumhaften Klänge und Songs von Cat Stevens, attackieren Harold und Maude leise und vehement die etablierten Moralvorstellungen und standardisierten Gesellschaftsprinzipien und -statuten des menschlichen Zusammenlebens und deren Träger wie Staat, Kirche und Familie. "Erzähl mal was über dich! Was machst du so, wenn du nicht auf Beerdigungen gehst?" Eine herzergreifender Romanze in einer rabenschwarzen Komödie mit viel hintergründigem Humor ... einzigartig ... Prädikat besonders wertvoll ... ein Kultfilm von unbegrenzter Dauer *** Die Songs Cat Stevens: * Don\'t Be Shy * On The Road To Find Out * I Wish, I Wish * Miles from Nowhere * Tea for the Tillerman * I Think I See the Light * Where Do the Children Play? * If You Want to Sing Out, Sing Out * Trouble
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein gänzlich fantastischer Geniestreich
Harold und Maude erzählt die skurrile Geschichte eines jungen Mannes, Harold, der vorerst seine Faszination für den Tod dadurch auszuleben versucht, Selbstmorde zu inszenieren und auf Begräbnisse fremder Leute zu gehen. Dem Jungen bleibt in seinem Leben nicht viel, keine Freude, keine Lebenslust. Bis er die 80-jährige Maude kennen lernt, mit der er sich kurzerhand anfreundet, ja sich sogar in sie verliebt. Die erstaunliche Maude führt ein kurioses Leben, sie erfreut sich an den einfachsten Dingen, singt, tanzt und lebt einfach. Sie lässt Harold die Welt kennen lernen, ertasten, erschnuppern. Maudes Lebensfreude geht bald auch auf Harold über, der sich so glücklich wie noch nie zuvor fühlt Der oft als geschmackslose Travestie bezeichnete Ashby Film ist tatsächlich einer der wunderbarsten Filme aller Zeiten, voller Lebenslust, Exzentrizität und erstaunlicher Momente. Untermalt wird die fabelhafte Story mit unvergesslichen Songs von Cat Stevens, welche damit den Film nur noch anregender und genussfreudiger machen. Wunderbar fesselnde Skurrilität, einer der unübertrefflichsten Filme in der fabelhaften Welt der bewegten Bilder-

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Wall Street | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Oliver Stone, Michael Douglas, Charlie Sheen, Daryl Hannah
Herausgeber: Süddeutsche Zeitung GmbH
DVD

Stichworte: [Cinemathek] [Drama] [Kunstfilm] [SZ] [Spielfilm] [Süddeutsche Zeitung] [Thriller & Krimi] [Unterhaltung] [VIDEO/Kunst/Fotografie, Film, Video, TV]

WALL STREET Product Description

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein Schulfilm zum Kapitalismus...
Dies ist ein amerikanischer Mainstream- Film und da muß er ein happy end haben, auch wenn dabei ein Hauptakteur ins Gefängnis gehen wird (nun ja, er hat mit der Justiz kooperiert und als Kronzeuge kommt er bestimmt gut aus der Sache heraus). Hier ist der Anfang der Geschichte viel interessanter. Da sieht man, wie ein junger Mann nach oben möchte. Er sitzt an der (Geld-) Quelle, der Monitor mit den Aktienkursen vor ihm. Er möchte auch ein schickes Bureau, ein 75.000 Dollar- Auto haben, eine Wohnung in Manhattan mit moderner Kunst, eine attraktive Freundin. Und er bekommt eine Chance - wenn auch nicht ganz legal. Wie sagt sein Mentor: der Wert der Gemälde ist es doch eh nur virtuell. Sollte er sie etwa nicht nutzen? Das Eröffnungslied in diesem Film mit F. Sinatra: Fly me to the moon. Es ist alles möglich.... Sein Mentor Gecko erklärt es uns nochmal in der Filmszene bei einer Anhörung: Gier treibt die Wirtschaft an, und da geht es nicht um Bedürfnisse. Die Gier bleibt, wenn der Hunger gestillt ist. Das scheint mir- nebenbei gesagt - eine Eigenschaft von Oliver Stone Filmen (siehe die Erklärung des Staatsanwalts bei der Anhörung in JFK) zu sein: lange Monologe von Hauptdarstellern die zumindest auf mich weniger aufklärend denn belehrend wirken. Der Preis einer Orientierung am Gewinn, am shareholder value, ist der Verlust von Empathie. So wie ich den Film verstehe, ist er nicht dem Rat seines Mentors gefolgt und hat sich auf der Suche nach einem Freund keinen Hund gekauft. Menschen als Freunde machen halt Skrupel, bewirken die Beisshemmung des Finanzhaies. Wall Street ist immer noch, vielleicht sogar noch mehr als in den 80er Jahren aktuell. Es ist fast wie ein Schulfilm über den globalen Kapitalismus, die damals noch neuen Monitore nehmen da eine Entwicklung vorweg. Der Schluß erscheint mir aufgrund des Vater- Sohn- Konfliktes (nebenbei: Oliver Stones Vater war Börsenmakler!) eher idealisiert, der Sohn kehrt hier auf den Weg der Tugend zurück. Ich glaube, in der wirklichkeit frisst diese Brut auch die eigenen Eltern, so für 1-2 Millionen Kursgewinn... Deshalb gibt es hier von mir nur 4,5 Punkte, die ich aber gerne aufrunde, denn ohne den human touch wäre es nur ein Spartenfilm für Intellektuelle geworden. Und die große Zielgruppe, die sollten wir doch schon erreichen,oder?
+++++ (ein Amazon Kunde): Wenn Du einen Freund brauchst, dann kauf Dir einen Hund
Oliver Stones WALLSTREET ist der Finanz-Thriller schlechthin. Alles ist perfekt, ob Schauspieler, Ausstattung, Kamera oder Dramaturgie. Und er atmet wie kaum ein anderer Film den Geist seiner Entstehungszeit aus, der Reagan-Ära mit ihrem Alles ist möglich-Credo, ist aber auch heute noch hochaktuell & Wir verfolgen den New Yorker Nachwuchsbroker Bud Fox (Charlie Sheen) auf seinem ehrgeizigen Weg zu den Machtstellen der Finanzjongleure. Er will am großen Kuchen der Wallstreet teilhaben, sucht und findet den Weg zu Gordon Gekko (Michael Douglas), dem ultimativen Schreckgespenst aller Heuschrecken-Alpträume sozialdemokratischer Politiker, einem Wallstreet-Finanzhai, dessen Religion der Profit und dessen Lebenszweck der immerwährende Sieg ist. Über einen Insider-Deal kommen sich die beiden näher, Sheen steigt bald auf bis in eine Penthouse-Wohnung in Midtown Manhattan und erreicht die Zuneigung der schönen Künstlerin (Derryl Hannah). Am Ende ist er jedoch auch nur eine von Gekkos Marionetten und endet als Kronzeuge der Börsenaufsicht & Michael Douglas sieht man hier in seiner besten und zurecht Oscar-prämierten Rolle als eiskalter Spekulant ohne jeden Skrupel, dessen Charisma man sich dennoch nur schwer entziehen kann; das ist Schauspielkunst der absoluten Spitzenklasse. Charlie Sheen hält auf annähernd gutem Niveau mit. Er vermittelt glaubwürdig den Spagat, den Fox stemmen muss zwischen seiner grundanständig-provinziellen Vorstadt-Herkunft und dem Aasgeier-Kapitalismus Manhattans; auch bei seiner Wandlung vom Saulus zum Paulus kommt er nicht ins Straucheln. Derryl Hannah ist wie so oft die geheimnisvolle etwas blutleere Schönheit, deren Zuneigung mehr Opportunismus als wahres Gefühl ist und die Sheen in dem Augenblick fallen lässt, in dem sie ihre eigene Position an den Fleischtöpfen der Gekko-Clique gefährdet sieht. Oliver Stone baut diese spannende Geschichte moralisch auf, es fällt leicht, den Guten von den Bösen zu unterscheiden, dazu kommt der Prozess der Läuterung des Helden: Zunächst die Versuchung, als Fox von Gekkos Gier infiziert und von ihm eingespannt wird in das Spiel des sich immer weiterdrehenden Hypes von Börsenkursen und Finanzmanipulationen; und Fox für den Gekko Vorbild und Lehrmeister ist macht bereitwillig mit im Spiel mit dem großen Geld, der vernachlässigbaren Integrität und dem ausgeblendeten Gewissen. Erst als mit seiner Hilfe die Fluggesellschaft, in der sein Vater (Martin Sheen) arbeitet, von Gekko gefressen und zerschlagen werden soll, erkennt er die Achterbahn, auf der er sich im freien Fall befindet und kommt zu einer Lösung, die seinem Lehrer alle Ehre gemacht hätte. Auch nach 20 Jahren ist der Film hochbrisant und fehlerlos und für mich einer der stärksten überhaupt.

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Lost Highway - SZ-Cinemathek | in den Warenkorbin den Warenkorb

Herausgeber: Süddeutsche Zeitung GmbH
DVD

Stichworte: [Action] [Spielfilm] [Thriller] [Thriller & Krimi]

Lost Highway. DVD-Video Product Description

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Geheimnisse und deren Verpackung
Lost Highway ist ein verstörendes Meisterwerk der Filmkunst. Vordergründig macht dieser Film recht wenig Sinn und gerade das erste Ansehen hinterlässt eher Emotionen und kaum rationale Erkenntnisse zur Handlung, die mehr oder weniger sinnlos erscheint. Doch ist die Handlung nur dermaßen gut verpackt, dass es spaß macht zu rätseln und dieser Film von Mal zu Mal besser wird, bis irgendwann einmal der Blitz der Erkenntnis einschlägt. Was für ein Qualitätsmerksmal braucht ein Film eigentlich noch, als dass man sagen kann, dass man ihn durchaus zehnmal schauen kann und jedes mal zu einer anderen Sichtweise kommt. Lynch perfektioniert hier seinen Stil und steht genau auf dem schmalen Grat zwischen unverständlich und logisch, zwischen Bilderssprache und Handlung. Absolut unkonventionell, aber nicht zu unkonventionell. Wer Filme fern ab des konventionellen Kinoprogramm sucht wird hier fündig. Aber die wahrhaft geniale Leistung ist, dass Lost Highway nicht derart verkünstelt und unbegreifbar ist, sondern einen durchaus schwer zu fassenden, aber doch erkennbaren Kern hat. Auch wenn dieser sich erst nach etlichen Malen des Anschauens erschließen lässt. Ganz große Filmkunst und wohl einer der besten Filme aller Zeiten.
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein düster, böser und schöner Psyochotrip in den Abgrund der Seele
David Lynch\'s wohl meist zerredetes Werk ist ein düster, böser und schöner Psyochotrip in den Abgrund der Seele. David Lynch (Preisträger der "Goldenen Palme" von den "Internationalen Filmfestspielen" in Cannes) hat mit grandios fotographierten Bilder und einem überaus phantastischem Sound-Design, einen der besten "Horrotrip\'s" auf die Leinwand gezaubert! Es gibt verschiedenste Erklärungen des Filmes... Kennt man aber das "Werk" Lynch\'s, erkennt man auch hier, oder gar hier, am meisten wie stark der Hauptdarsteller (Bill Pullman) seine eigene Identität sucht. Der Zuschauer auch. Entgegen anderen Lynch-Filmen ist der Zuschauer nicht Voyeur (z.B. "Blue Velvet" oder "Wild at Heart"), ganz im Gegenteil, der Zuschauer versingt genauso im Strom des Nichtwissen-wo-hin dies führt... Geniale Kameraführung, perfekt platzierte Musik (David Bowie, Marilyn Manson, Angelo Badalamenti, Ramstein uva) und ein verwirrendes Katz und Maus Spiel mit Patricia Arquette, Bill Pullman, Robert Loggia und Balthazar Getty. Ein Meisterwerk!!
+++++ (ein Amazon Kunde): kunstvoller Schädelspalter
Dieser Film schoß mich ins Lynch-Universum. Seither bin ich gefangen von roten Vorhängen, dunklen Gängen und mysteriösen Gestalten. Lost Highway ist für mich der erste Schlüssel zu Lynchs Gehirnkammern. Gebt nie diesen Schlüssel weg, im Gegenteil, sammelt alle weiteren Schlüssel, denn Lynch baut immer noch Kammern an. Ich gestehe, dass ich für Inland Empire, scheinbar noch zu wenig Schlüssel an meinem Bund habe, aber diese Film sind nicht für das einmalige Anschauen gemacht... Lost Highway ist Schizophrenie in Comic-Form. Die teils knallige Musik ist der Textmarker XXL, er unterstreicht und übermalt, perfekt. Robert Loggia als Mr. Ed, oscarreif. Bill Pullman, nie war er wieder so gut wie hier. Robert Blake als Mystery Man jetz schon eine Kultfigur... perfekte kleine Nebenrollen (Richard Pryor,Henry Rollins,Gary Busey...) Lost Highway ist ALLES, nur kein Mainstream... Gehört in jede kleine anspruchsvolle Sammlung
+++++ (ein Amazon Kunde): SZ identisch mit Erstauflage - besseres Bild eine Täuschung
5 Sterne für den Film, nicht für das Bild und die DVD. Entgegen der Meinung einiger Leute handelt es sich bei der SZ-Ausgabe eindeutig um keine Neubearbeitung. Die DVD ist bis auf die mageren Extras vollkommen identisch mit der Erstauflage von 2000. Ich habe mir das von der SZ bestätigen lassen. Es wäre schon arg wunderlich wenn für einen Zeitungsverlag eine Neuauflage mit neuem Bildtransfer angefertigt werden würde. Hier wird nur umverpackt und das alt bekannte Produkt neu verkauft. Man sieht an diesem Beispiel, wie leicht man sich durch eine neue Verpackung täuschen lässt. Plötzlich ist eine DVD mit nachweislich schlechtem Bild (siehe auch übereinstimmende Reviews von Internet-DVD-Magazinen) von toller Bildqualität, dabei ist es ein und dieselbe DVD.
+++++ (ein Amazon Kunde): Filmisches Mysterium und Bilderrausch
Düsterer geht es nicht - nicht einmal für Lynch-Verhältnisse. "Lost Highway" ist eine Herausforderung sogar für hartgesottene Lynch-Fans, und es braucht vielleicht mehrere Versuche, sich mit dem Film wirklich anzufreunden. Lost Highway" ist extrem langsam erzählt, schwelgt in Details, bietet (wie üblich bei Lynch) keine zusammenhängende Geschichte oder sympathische Identifikationsfiguren und ist fast vollkommen humorfrei -selbst der sonst bei Lynch durchaus vorhandene dunkle Humor ist kaum existent, vielleicht noch am ehesten in der Figur von Robert Loggia. Aber der Film ist dennoch ein Meisterstück an Atmosphäre, Assoziation, Bildern und Sprache. Keine Szene ist auch nur annähernd so, wie wir sie schon einmal gesehen hätten. Nichts ist Klischee, alles ist einzigartig und originell, entspringt direkt dem Kopf des Regisseurs (und der Feder von Barry Gifford, Autor von "Wild at Heart"), und allein dafür gebührt Lynch Respekt. Dass jemand sich so konsequent allem verweigert, was allgemeine Verabredung des Filmemachens angeht, ist bewundernswert. Das kann auch nach hinten losgehen - nicht alles, was gegen die Regeln ist, ist auch gut. Aber Lynch ist Künstler genug, um den geneigten Zuschauer eine Fülle von Erlebnissen zu bieten. Wer sich darauf einlässt, den zieht "Lost Highway" absolut in seinen Bann. Und nicht zuletzt ist dies ein Film, bei dem Augen, Ohren UND Gehirn durchgehend auf Hochtouren laufen, und der künstlerisch inspiriert. Von welchem Film kann man das noch behaupten?

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Belle de Jour | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Joseph Kessel
Herausgeber: Süddeutsche Zeitung GmbH
DVD

Stichworte: [Cinemathek] [Drama] [Kunstfilm] [SZ] [Spielfilm] [Süddeutsche Zeitung] [Unterhaltung] [VIDEO/Kunst/Fotografie, Film, Video, TV]

BELLE DE JOUR Product Description

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Meisterhaft
Den Film haben andere hier bereits hinreichend gewürdigt. Neben "Un Chien Andalu" und "Viridiana" ist es vor allem dieser Film, der mir sofort in den Sinn kommt, wenn ich an Luis Bunuel denke. Er selbst hat gesagt, dass der große kommerzielle Erfolg des Films eher den Frauen des Films als seinen Fähigkeiten als Regisseur zu verdanken war. Darin mag (zumindest was die Frauen betrifft ;) ein wenig Wahrheit stecken, sollte aber nicht darüber hingwegtäuschen, dass auch "Belle de Jour" ein Meisterwerk dieses Ausnahmeregisseurs ist. 5 Sterne auch für die gute Qualität und den niedrigen Preis dieser Edition.
+++++ (ein Amazon Kunde): Absurde Spiele
Der Film funktioniert für mich am besten als absurde Komödie über das menschliche Sexualleben. Denn der Skandal, dass eine bürgerliche Frau sich selbst und freiwillig zur Prostituierten macht, ist inzwischen kein solcher mehr. Zu sehr haben sich die Milieus einander genähert. Und zu sehr ist Sex und Prostitution ein Teil der Mediengesellschaft geworden, als dass sich noch irgendjemand über das Thema wirklich aufregen könnte. Scheinbar erzählt der Film eine traurige, tragisch endende Geschichte. Die junge, von der wunderschönen Catherine Deneuve dargestellte Severin empfindet in ihrer Ehe keine Lust. Denn diese ist für sie an Gewalt und Unterwerfung gebunden, während ihre Ehe dagegen äußerst liebevoll, gleichberechtigt ist. Um Erfüllung im Leben zu finden, versucht sie deshalb, das Leben mit den bürgerlichen Idealen in der Ehe mit den Abgründen der Prostitution zu verbinden. Ein Versuch, der in der Entstehungszeit des Films natürlich zum Scheitern verurteilt war. Ein Kunde verliebt sich in sie, kann nicht akzeptieren, sie nur zu einem Teil zu besitzen. Es kommt zu einer Eskalation, zur Gewalt, und am Ende hat Severin natürlich beide Leben verloren. Eine in jeder Hinsicht unerfüllte Zukunft wartet auf sie. Spannend macht der Film die Frage, ob die beiden Leben der Severin heute noch unvereinbar wären. Zwar haben wir es heute nicht mehr so mit der bürgerlichen Moralvorstellung. Möglicherweise würden die Geschehnisse immer noch einen hämischen, verletzenden Artikel in der Bildzeitung nach sich ziehen. Aber selbst das kann man heute wohl ertragen. Dennoch wirkt der Konflikt aktuell. Man würde heute nur die Frontlinie anders ziehen: Ist eine liebevolle Beziehung mit einer leidenschaftlichen Beziehung vereinbar? Und zerstört man nicht zwangsweise beides, wenn man versucht, dass Leben in Liebe und in Lust dauerhaft zu verbinden? Jedenfalls, wenn man gezwungen ist, dies außerhalb der einen Partnerschaft zu versuchen? Vielleicht lohnt sich ja demnächst ein Remake. Aber die Stärke des Films ist noch eine andere. Sex wird hier als etwas Absurdes dargestellt. Luis Buñuel profitiert hier davon, dass Sex zwar zeitweise Erfüllung bringt, diese aber nie auf Dauer erhalten bleibt. Die Figuren im Film bleiben deshalb in ihren Handlungsmustern gefangen. Vielleicht am witzigsten ist dies in der Figur des erfolgreichen Arztes dargestellt, dessen Rollenspiele festen Regeln folgen, die kompromisslos und ohne Überraschung jedes Mal eingehalten werden müssen. Wir sehen Menschen, die nicht mit ihrer Sexualität spielen, sondern die Spielball ihrer Lüste sind. "Wie kann man nur so tief sinken", sagt Severin und ist doch selbst schon tief gefallen als Opfer ihrer eigenen Sexualität. Dass keine der vielen Figuren im Film merkt, wie lächerlich sie ist, das begründet die schwarze Komik des Films. Und dieser ist damit hoch unterhaltsam. Das zwanghafte Handeln der Figuren kann den Zuschauer durchaus zum Lachen bringen. So bleibt der Film wohl doch in seiner Konsequenz aktuell. Auch wenn die Rituale der heutigen Zeit wohl andere wären. Auch Sex kennt Moden. Nur die Schönheit der Deneuve, die wird wohl nicht so schnell aus der Mode kommen.
+++++ (ein Amazon Kunde): Woher kommt der Wunsch nach Erniedrigung?
Protagonistin in Luis Bunuels " Belle de jour" ist die schöne Severine, ( gespielt von der damals noch sehr jungen Catharine Deneuve) . Diese ist mit einem Arzt ( Jean Sorel) verheiratet und lebt in gutbürgerlichen Verhältnissen. Pierre ,ihr attraktiver Ehemann ,kümmert sich rührend um sie, doch Severine weißt ihn kühl ab. Zwischen den beiden kann Erotik offenbar nicht aufkommen, weil Severine nur dann sexuelle Regungen hat, wenn sie erniedrigt wird. Pierre behandelt seine Gattin allerdings eher wie eine Madonna, bzw. wie eine Königin. Der Film visualisiert zunächst Severins Sexualphantasien, aus denen hervorgeht, dass sie sich danach sehnt, gefesselt und ausgepeitscht zu werden und zwar zunächst von ihrem Ehemann. Pierres bester Freund ( Michel Piccoli)ahnt, dass mit Severine etwas nicht stimmt und gibt ihr die Karte von Madame Anais, die ein bordellähnliches Etablissement betreibt. Hier verbringt die kühle Blonde fortan ihre Mittagsstunden. Madame Anais führt Severine zunächst einem Professor zu, der Kunde bei ihr ist. Dieser allerdings hat eine ähnliche Macke wie Severine. Er möchte als Diener verkleidet von ihr, die nach dessen Wunsch wohl eine Art Domina darstellen soll, geschlagen, getreten und verbal angeherrscht werden. Severine verlässt entsetzt den Raum, weil sie die geforderte Rolle nicht spielen kann, allerdings keineswegs um einen Psychologen aufzusuchen sondern stattdessen käuflichen Sex mit einem dicken, hässlichen, chinesischen Kaufmann zu haben. Der Chinese scheint ihr einen Orgasmus verschafft zu haben,( obszöne Bettszenen gibt es in diesem Film nicht, erwarten Sie bitte keinen Porno!) denn man sieht Severine mit gelöstem Lächeln auf dem Bett liegen. Auf dem Bettlacken befindet sich ein Blutfleck. Offenbar hat der Chinese sie defloriert. Im gleichen Etablissement lernt die Protagonistin einen jungen, sehr rüden Ganoven kennen. Sex mit ihm scheint der gutbürgerlichen jungen Dame mit feinen Manieren augenscheinlich zunächst zu gefallen. Er verfügt über die Brutalität, die sie offenbar reizt. Als Pierres Freund mit Severine im Bordell beischlafen möchte, lehnt sie ab und entzieht sich aus Furcht davor, dass in ihren Kreisen ihr Tun bekannt wird, den Räumen von Madame Anais. Der Ganove, der Severine sexuell heiß begehrt, spürt sie in ihrer Wohnung auf, fordert die Fortführung des Sexualkontakts und schießt, rasend vor Eifersucht, auf Pierre, der in der Folge blind im Rollstuhl sitzt und von da an liebevoll von Severine gepflegt wird. Die neue Lebensrealität- Severine hat jetzt eine Aufgabe- hat ihr Verlangen nach Erniedrigung beseitigt. Ungeklärt bleibt, welche Ursache dieses masochistische Gebaren hat. Der 1967 gedrehte Film thematisiert sexuelle Untiefen, sowie die generelle sexuelle Sprachlosigkeit der Menschen jener Zeit, die dadurch Gefahr liefen zu Gefangenen ihrer bedenklichen Obsessionen zu werden. Die filmische Thematisierung dieser Probleme war damals geradezu revolutionär. Nicht uninteressant gemacht. Ein Zeitdokument, wenn man so will. Empfehlenswert!
+++ (ein Amazon Kunde): Gepflegte Langeweile
In der Seele von Severine (Catherine Deneuve), der elfenschönen und äußerst zurückhaltenden Ehefrau aus der Oberschicht, tun sich sexuelle Abgründe auf. Irgendwann sind diese stärker als ihre Vernunft und sie meldet sich in einem Edelpuff. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit, in der sie sich den Freiern kaum hingeben mag, lebt sie ihre Triebe aus und kommt allmählich mit sich ins Reine. Kompliziert wird es, als ein Stammgast ihr Avanzen macht und ihre beiden Leben nicht mehr zu trennen sind. Der Film ist psychologisch interessant, subtil beobachtet und dennoch habe ich mich zuweilen gelangweilt. Gut, dass der Film heute so prüde wirkt, ist der Zeit geschuldet, aber wie distanziert Deneuve ihre Rolle spielt, ist für mich nicht ganz stimmig. Irgendwie fehlt mir da die Leidenschaft in diesem Kustwerk der gepflegten Langeweile.
+++++ (ein Amazon Kunde): Psychodrama wie es sein soll
In Belle de Jour vermischen sich Tagträume und Realität. Die junge Ehefrau Severine, wird von masochistischen Vorstellungen beherrscht und beginnt schließlich ein Doppelleben und fängt im Bordell von Madame Anais an. Hier ist sie La Belle de Jour, weil sie nur tagsüber da ist. Hier kann man dem Film gegenüber schon misstrauisch sein, da die Entscheidungen schnell und unmotiviert zu fallen scheinen. Man kann es vielleicht auf Bunuels Verwurzelung im Surrealismus zurückführen, der Handlung des Films ist es jedenfalls eher zuträglich, dass man über das psychische Innenleben der Hauptperson dann doch nicht soviel erfährt, wie man erwartet. Ich fand den Film wirklich unterhaltend und in seiner Entwicklung auch spannend. Die Akteure übersteigert dargestellt, was auch seine lustigen Seiten hat, v.a. der völlig überspannte Liebhaber Marcel, der sich wie ein Wahnsinniger gebärdet, oder Michel Piccoli als diabolischer gelangweilter Dandy. In puncto Erotik ist der Film für heutige Verhältnisse natürlich ziemlich zahm, allerdings kann man sich denken, dass seinerzeit auch vor dem Hintergrund des Fischens in psychoanalytischen Gewässern ziemlich die Gemüter erhitzt wurden. Ich kann den Film weiterempfehlen, er ist halt auch ein bißchen das Sitten- und Gesellschaftsbild vergangener Tage. P.S: Bildqualität usw. sind völlig in Ordnung, lasst Euch von den PAL/NTSC Zwistigkeiten nicht abschrecken.